Dezember 2012
"Ausbildung in einer Bergregion – das gefällt mir besser als eine Ausbildung im „Unterland“."
Für Janina Weber stand fest, dass sie eine Grundbildung als Hotelfachfrau absolvieren möchte. Sie bewarb sich bei Ausbildungsbetrieben in der Region Biel und Stadt Bern. Doch leider klappte es im Wunschgebiet nicht mit einer Lehrstelle.
„Nach einigen Tagen Ferien in einer Bergregion merkte ich, dass mir das Gästeklientel in Bergregionen ja viel besser gefällt als in einer Stadt. In der Stadt sind viel Geschäftsreisende und in den Bergenregionen vor allem Familien.“ Ein Bekannter empfahl ihr das Hotel Kirchbühl in Grindelwald, welches sie auch von Ferien in Grindelwald her kannte.
Sie erhielt die Lehrstelle. „Ich bin sehr froh, dass ich diesen Schritt gewagt habe.“ Anfangs hatte sie ein bisschen Mühe, unregelmässige Arbeitszeiten und der Kollegenkreis änderte sich, doch nun geniesst sie die Ausbildungszeit. „Wir sind hier 7 Lernende in allen Bereichen des Hotels, die Stimmung ist sehr Familiär - wir sich einfach eine coole Truppe“.
Zu Beginn der Ausbildung war Janina auf der Etage und in der Lingerie. „In diesen beiden Abteilungen arbeite ich sehr gerne und vermisse sie momentan auch ein wenig“. Für die kommenden Festtage ist sie im à la carte Service eingeteilt. Der Einstieg im Service war hart, sie hatte Respekt vor der Arbeit vor den Gästen. „Ich hatte Angst Fehler zu machen, welche die Gäste bemerken. Jedoch half mir der Chef de Service und unterstützte mich sehr.“
Im Hotel Kirchbühl sind viele Stammgäste anzutreffen. „ Es ist toll, wenn sie sich an uns erinnern und wir ihnen einen schönen Aufenthalt bieten können“. Ihre Sprachkenntnisse in Englisch und Französisch kann sie sehr gut brauchen. „Wir haben aber auch Gäste, welche kein Deutsch, Englisch oder Französisch verstehen und sprechen. Das kann zwischendurch zu Missverständnissen führen, jedoch ist eine Verständigung mit Händen und Füssen gut möglich.“
Dass Sie das Schulhotel besucht statt der wöchentlichen
Berufsfachschule findet Janina optimal. Es sind jeweils 5 intensive Wochen.
Doch sie können gemeinsam lernen und bei Fragen helfen die Lernenden einander.
„ Der Schulhotelalltag ist von Regeln geprägt, das gefiel mir am Anfang gar
nicht. Doch damit der Alltag mit fast 100 jungen Erwachsenen überhaupt funktioniert
sind Regeln unumgänglich.“ Und nach den Schulwochen können wir uns wieder voll auf den Einsatz im Ausbildungsbetrieb konzentrieren und das Erlernte umsetzten.
Eiger Superieur Zimmer
Informationen
www.kirchbuehl.ch
Die einzigartige, ruhige Lage des Hotel Kirchbühl in Grindelwald, oberhalb der Kirche mit mystischem Blick auf die berühmte Eiger-Nordwand, Wetterhorn und die Grindelwald Gletscher gibt ihnen das Höchste der Feriengefühle.
Kontakt
Familie Christian Brawand
Kirchbühlstrasse 23
Postfach 44
CH-3818 Grindelwald
Tel. +41 33 854 40 80